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Schaprode

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Schaprode liegt am gleichnamigen Bodden im Westen der Insel Rügen, gegenüber und in Sichtweite der Insel Hiddensee.

Schaprode ist einer der ältesten Orte Rügens. Er wurde erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Die Anfänge der dauerhaften Besiedlung gehen aber schon auf die frühe slawisch / ranische Zeit zurück. Man vermutet das Schaprode u.a. der Sitz eines ranischen Fürsten war.

Heute ist Schaprode ein Fähr- und Fischerdörfchen. Es ist neben Stralsund das Haupteinfallstor zur Insel Hiddensee. Braucht man von Stralsund ca. 2 Stunden nach Neuendorf, Vitte oder Kloster, fahren von Schaprode die modernen Fahrgastschiffe oder die schon etwas betagte Lastenfähre (Autofähre) „Vitte“ der „Weißen Flotte / Reederei Hiddensee“ in ca. einer halben Stunde über den Bodden von Insel zu Insel.

transRügen - Fahrgastschiff im Schaproder Hafentrans

In Schaprode hat man

die Möglichkeit, da Hiddensee eine autofreie Insel ist, auf diversen großen Parkplätzen gegen eine Gebühr seinen PKW abzustellen.

transRügen / Schaprode - Parkplatz am Hafentrans

Einer dieser großen Parkplätze befindet sich direkt neben dem Fähranleger und einer am Ortsrand. Von dort kann man im Sommer mit einem so genannten Hafenexpress (Tschu-Tschu Bahn) als Zubringer, die Fähren bequem erreichen. Weitere kleinere Parkplätze gibt es dann noch direkt im Ort. Für die Anreise ohne Auto besteht eine direkte Busverbindung des RPNV (Rügener-Personen-Nah-Verkehr) von Bergen nach Schaprode.

transRügen - altes Fischerhaus und Kirche in Schaprodetrans

Schaprode nur als Durchgangsort nach Hiddensee zu sehen würde dem Fähr- und Fischerdörfchen nicht gerecht werden. Der Ort mit alten Fischerkaten und einer gotischen Backsteinkirche aus dem 15. Jahrh. ist malerisch und idyllisch gelegen, an einer vielfältigen Boddenlandschaft mit einem großem Tierreichtum. Neben einer Anzahl von Wildgänsearten können z.B. auch Kraniche, Kormorane, Fischreiher, Sing- und Höckerschwäne sowie Kiebitze beobachtet werden.

transRügen - Hotel und Gasthof in Schaprode am Hafentrans

In Schaprode und den nahen Ortsteilen stehen mehrere Pensionen, kleine Hotels und Landgasthöfe, ein Campingplatz, Ferienwohnungen, Ferienzimmer und einige Ferienhäuser von privaten Vermietern als Quartiere für Urlaubsgäste zur Verfügung. Es gibt einige Restaurants, Cafes und Imbisse.

transRügen - Schaproder Strom mit Yachthafentrans

Schaprode hat dazu einen geschützten natürlichen Yachthafen mit 170 Liegeplätzen mit Tankstelle. Er befindet sich hinter den Anlegern der Fahrgastschiffe der „Weißen Flotte / Reederei Hiddensee“ am Schaproder Strom, der den Ort von der Insel Oehe trennt.

transRügen - Strand von Schaprodetrans

Schaprode hat, 100 Meter nördlich neben dem Fähranleger, einen schönen kleinen aber feinen Sandstrand, der dass Sonnen und das Baden im flachen Bodden angenehm macht.

Schaprode ist ein idealer Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren in die herrliche weite Landschaft Westrügens oder zur, ein paar Kilometer entfernten, Schwedenschanze am Stolper Haken, nördlich von Schaprode, an der engste Stelle zwischen Hiddensee und Rügen.
Diese Schanze, erbaut während des Nordischen Krieges (1700 - 1720), sollte damals die nördliche Einfahrt nach Stralsund kontrollieren und schützen.

Erwähnenswert ist noch eine so genannte Mordwange (am Ortseingang) zum Gedenken an den hier 1368 erschlagenen Ritter Reynwart von Platen. Auf beiden Seiten des Steins ist ein großes Kruzifix eingelassen. Darunter ist auf der Vorderseite eine fünfzeilige, auf der Rückseite eine einzeilige Inschrift in vertieften Zeilen herausgearbeitet. Da der Stein von 1368 stammt, soll es die älteste Inschrift Rügens in Niederdeutsch sein. Die sinngemäße Bedeutung der fünfzeiligen Inschrift lautet, dass jeder, der vorbei geht, ein wenig verweilen soll, um für die Seele des hier Ermordeten ein Gebet zu sprechen.

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