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Rügener Spickaal mit Rührei

transRügen - frisch geräucherter Aaltrans

Spik (Niederdeutsch) = trocken, geräuchert
Spickaal = Räucheraal

Räucheraal wird auf der Insel Rügen überwiegend „pur“ genossen, es gibt jedoch auch Variationen, in denen der Spickaal enthäutet, entgrätet, dann paniert und gebraten wird.
Auch das Räuchern des Fisches erfolgt auf Rügen in verschiedenen Variationen. Jeder Räucherer hat sein eigenes Rezept.

grüne Aale
1 kg Salz
10 Liter Wasser
Buchenholz
Buchenspäne
6 Eier
etwas Pfeffer
etwas Salz
Bratkartoffeln oder dunkles Brot
Butter

Den Aal entschleimen, ausnehmen und waschen. Je nach Menge in 5 bis 10 Liter Wasser, dem im Mischungsverhältnis 1 : 10 (1 kg Salz : 10 Liter Wasser) Salz zugesetzt wurde, zwei bis drei Stunden ziehen lassen. (je nach Größe der Aale)

transRügen - Aal räuchern 01trans

Den Räucherofen mit Buchenholz anheizen. Den Aal mit Räucherhaken auf die Räucherspindeln hängen und feucht in den heißen Ofen geben, damit sich die Bauchlappen öffnen. Bei ca. 90 ° - 95 ° Celsius 1 - 1 ½ Stunden garen. (je nach Größe der Aale)

transRügen - Aal räuchern 02trans

Anschließend das Feuer mit Buchenspänen ablöschen, die Späne feucht halten, um ein erneutes, starkes aufflammen des Feuers zu verhindern. Manch einer gibt dem Rauch zusätzlich durch Zweige eines Kirschbaumes oder Weidenbaumes Aroma. Den Aal ca. 1,5 Stunden bei 50 bis 60 ° Celsius abräuchern, bis er eine schöne goldbraune Farbe hat. (Sollte die Zeit des Abräucherns überschritten werden, entsteht ein noch intensiverer Rauchgeschmack.)

transRügen - Räucheraal mit Rühreitrans

Rühreier zubereiten. Den Aal, je nach Geschmack warm oder kalt, mit Bratkartoffeln oder dunklem Brot mit Butter und dem Rührei anrichten.